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22 Sep, 2017
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Die König-Otto Tropfsteinhöhle ist ein Juwel Deutschlands!

Über 1 Million Menschen aus aller Welt haben diese unterirdische Wunderwelt seit Ihrer Entdeckung im Jahre 1895 schon bestaunt und gilt als einer der schönsten Schauhöhlen deutschlands.

1895 wurde die Höhle von Peter Federl entdeckt. Im Mai 1896 konnten die ersten Besucher durch die Höhle geführt werden. Diese Führungen wurden bis 1954 nur mit Kerzen-, Fackel- oder Magnesiumlicht durchgeführt.

Der Verein sorgte  in den folgenden Jahren für die Aufrechterhaltung des Schauhöhlenbetriebes. Die Höhle hatte inzwischen ihren festen Platz unter den Schauhöhlen. In den 1930er-Jahren wurden eine Holztreppe und andere Erleichterungen für den Führungsbetrieb in die Höhle eingebaut.

1952 pachtete der Fremdenverkehrsverein Velburg die Höhle und baute sie im Laufe der nächsten zwei Jahre um. Dabei wurden die Wege vertieft und feste Stufen eingebaut. 1953 wurde die Höhle erstmals wieder für Besucher geöffnet. Man installierte elektrisches Licht, wodurch die für die Tropfsteine nachteiligen Fackeln nicht mehr benötigt wurden. Die elektrische Ausleuchtung der Höhle war 1954 fertiggestellt.

Am 19. Oktober 1969 hatte der Höhlenforscher Helmut Schlierf bei weitere Forschungsarbeiten eine Spalte entdeckt.
Am 2. Dezember 1972 wurde mit vielen Helfern und starkem Gerät ein großer Block zerkleinert, der den Weiterweg versperrt hatte. Helmut Schlierf, der Erstentdecker der Spalte, kroch als Erster hindurch und gelangte in einen kleinen Raum. Die anderen Höhlenforscher folgten ihm und mussten noch durch eine Engstelle einen Verbruchhang hinaufsteigen. Sie gelangten in die 
Adventhalle, eine große, hallenartige Grotte, mit einer Vielzahl von Tropfsteinformationen. Die Entdeckung des neuen Höhlenteils fiel in den Advent, weshalb die Erforscher ihm den Namen Adventhalle gaben. Am 03. Juni 1977 wurde die Adventshalle für den Besucherverkehr geöffnet.

Laut diverse Forscher u. A. Helmut Schlierf, Prof. Gerd Tietz wird noch eine weitere Höhle vermutet. Wer weiß wie diese Geschichte weiter geht. Der Verein bleibt dran.

Unterhalt, Führungsbetrieb und Pflege sowie die Forschung kosten Geld. Das wesentliche wird aus den Eintrittsgeldern finanziert. Öffentliche Fördergelder stehen leider nur begrenzt zur Verfügung, dadurch kann vieles (noch) nicht verwirklicht werden.

An dieser Stelle möchte der Verein sich erweiteren. Dafür benötigen wir neue Mitglieder, die uns unterstützen all dies zu erhalten und zu verbessern, damit dieses Juwel weiter glänzen kann. Hier können sich jung und alt identifizieren.

Ob Sie aus Velburg , der Umgebung oder auch auswärtig sind... helfen Sie mit, diese beliebte und bekannte Sehenswürdigkeit zu fördern - Sie sind herzlich eingeladen!